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Mykorrhiza, ein Schlüsselbegriff in der Botanik, definiert eine symbiotische Beziehung zwischen Pflanzen und Pilzen. Diese Symbiose ist für beide Partner vorteilhaft: Pflanzen profitieren von einer verbesserten Versorgung mit Nährstoffen und Wasser durch die Pilze, während diese im Gegenzug Kohlenstoff von den Pflanzen erhalten.
Arten der Mykorrhiza
Diese Symbiose kann in verschiedenen Formen auftreten:
- Ektomykorrhiza: Der Pilz umschließt die Pflanzenwurzeln von außen.
- Endomykorrhiza: Hier dringen Pilze in die Wurzelzellen ein.
- Arbuskuläre Mykorrhiza: Eine spezielle Form der Endomykorrhiza, charakterisiert durch die Bildung von arbuskulären Strukturen in den Wurzelzellen.
Ökologische und landwirtschaftliche Bedeutung
Mykorrhiza ist von großer ökologischer und landwirtschaftlicher Bedeutung:
- Verbesserung der Nährstoffaufnahme: Sie unterstützt Pflanzen bei der Nährstoffaufnahme, was für ein gesundes Ökosystem essentiell ist.
- Wasserhaushalt und Bodenqualität: Mykorrhiza trägt zur Regulierung des Wasserhaushalts bei und kann Bodenerosion verhindern.
- Pflanzengesundheit: Sie hilft, das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall zu reduzieren.
Bedeutung in Botanik und Gärtnerei
In der Botanik und Gärtnerei spielt Mykorrhiza eine wichtige Rolle für die Bodengesundheit und -fruchtbarkeit. Sie ist entscheidend für die Förderung der Pflanzengesundheit und des Wachstums.